02. April 2009

Re:publica 09 - Tag 1

Für mich war/ist die Re:publica 09 die erste größere Tagung/Veranstaltung/Konferenz (wie auch immer man es nennen will), auf der ich anwesend war. Leider wurde ich bis jetzt eher enttäuscht. Gründe gibt es mehrere. Neben einem nicht nutzbarem WLAN (Netzwerkprobleme), haperte es teilweise auch an anderen technischen Umsetzungen. Die Leute von FreiFunk sind bestimmt tolle Leute und arbeiteten ununterbrochen am Problem, doch ich finde bei einer Tagung wie der Re:publica muss sowas wie das WLAN definitiv reibungslos funktionieren oder geht man auch schon heute davon aus, dass alle mobiles Internet bzw. eine Handy Internet Flatrate besitzen?

Ich weiß es nicht, aber ich hätte mir mal zumindest für den Monat April eine holen sollen. Naja wie auch dem sei, ich hoffe, dass es heute dafür gut funktioniert.

Ich bin zur Re:publica 09 gegangen, weil mir das informative im Vordergrund stand. Doch bis jetzt konnte ich nicht sonderlich was neues lernen. Entweder scheiterte es daran, dass die Sprecher zu sehr nuschelten bzw. man die Leute über das Soundsystem teilweise nur schwer verstehen konnte oder es lag daran, dass einige Präsentationen (vor allem IBM) mir wie eine Art “Dauerwerbesendung” vor kamen.

Wie ich an der Twitterwall sogar lesen konnte, gab es Leute, die ihr Geld sogar schon zurück haben wollten, weil die Tagung nicht wie gewünscht verlief. Die Diskussion und speziell der Name “Großstadt-Nomaden” war alles andere als zutreffend. Viele Twitterer fragten sich, wieso es Großstadt-Nomaden heißt, wenn die die über Twitter Clients reden. Wer twittert, wird schon wissen was es für Clients gibt. Und wenn nicht reichen 2 Klicks bei Google und man weiß auch alles.

Zu diesem Zeitpunkt funktionierte die Twitterwall wieder einige Minuten, doch statt Tweets zur Diskussion zu verfassen, nutzte man das Gimmick aus und twitterte so jeden erdenktlichen “Mist”, die mit #rp09 getaggt wurden. Anfangs hat es etwas genervt, doch mit der Zeit konnte ich die alle auch verstehen. Wenn man die Sprecher nicht versteht oder das besprochene Thema völlig vom Versprochenem abweicht, muss man sich ja irgendwie anders “beschäftigen”.

Nichtsdestotrotz gehe ich heute mit voller Spannung zum zweiten Tag der Re:publica 09. Heute kommen meiner Meinung nach die besseren Vorträge und Workshops. Ich hoffe, dass ich bei “Pimp My Blog” und “Die sieben Todsünden im Blogdesign” noch was neues dazu lernen kann. Dieser Blog braucht definitiv ein Redesign und man sollte sich diesmal mehr als nur 3h Zeit nehmen für die gesamte Umsetzung.

Heute Abend oder morgen früh werde ich meine Eindrücke vom zweiten Tag bekanntgeben. Ich hoffe, dass das WLAN heute funktioniert, so dass ich auch ordentlich twittern kann (follow me).

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